Mag. pharm. Christina Gart

Mein Weg zur Maly-Meditation:

Zum ersten Mal kam ich mit der Maly-Meditation als Angehörige in Berührung, als bei meinem Mann Anfang 2014 Hautkrebs im fortgeschrittenen Stadium festgestellt wurde. Mein Mann und ich standen nach dieser Diagnose beide unter Schock. Wer denkt schon mit 38 Jahren ans Sterben? Von einer Sekunde auf die andere war nichts mehr so wie es war.

Vor meinem geistigen Auge malte ich mir bereits aus, wie ich unsere beiden Kinder alleine großziehen würde. Ich begleitete meinen Mann zwar brav zu allen Untersuchungen und kochte Spezialdiät, da er nach einer großen Darmoperation kaum noch normales Essen vertrug, doch tief in meinem Inneren glaubte ich den Ärzten, die meinem Mann nur noch eine kurze Lebensdauer gaben, sollte die vorgeschlagene Therapie nicht den gewünschten Erfolg haben. Ich hatte Angst, Panik davor ihn leiden zu sehen und später ein Leben ohne ihn zu führen. Was folgte war eine Zeit der Stille, ich wollte ihm nicht von meinen Ängsten erzählen und auch mein Mann vermied es über den Tod oder seine Krankheit zu sprechen. Bis zu dem Tag an dem wir von der Maly-Meditation erfuhren. Wir fanden in der Maly-Meditation eine neue Gemeinsamkeit, die uns verband und uns unglaubliche Ruhe und Zuversicht schenkte. Wir meditierten nahezu täglich, auch gemeinsam mit unseren Kindern, damals 4 und 6 Jahre alt. Rasch besserte sich die körperliche Verfassung meines Mannes, er konnte die Schmerzmittel absetzen und sich wieder sportlich betätigen.
Obwohl mein Mann Ende 2014 an seiner Krebserkrankung gestorben ist, hat die Maly-Meditation meinem Mann und dem Rest der Familie so viel Lebensqualität, Kraft und positive Energie geschenkt, dass ich diese Methode so vielen Menschen wie möglich zugänglich machen möchte.
Als Pharmazeutin weiß ich, wie wichtig der Glaube an den Erfolg der verabreichten Therapie ist. Die beste schulmedizinische Behandlung wird nicht das gewünschte Ergebnis erzielen wenn die Zuversicht fehlt. Wir müssen innerlich zur Ruhe kommen, um unsere Selbstheilungskräfte in Gang zu setzen und einer klassischen Therapie die Möglichkeit zu geben ihre Wirkung zu entfalten. Das größte Geschenk für mich ist, wenn schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen gelöst und mit Zuversicht nach einer gemeinsamen Meditation den Heimweg antreten.
Auch für mich persönlich ist die Maly-Meditation nach wie vor eine Quelle der Kraft, eine Auszeit aus einem stressigen Alltag mit zwei Volksschulkindern, die ihre Aufmerksamkeit einfordern.“

 

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